St.-Salvatoris-Kirche
Christliche Nachrichtenagentur
Besuch bei Frau Tübke in Leipzig
Kirchenvorstand pflegt den Kontakt

Am 23. Juli 2011 machte sich der Kirchenvorstand auf die Reise, um Frau Tübke, die Ehefrau des verstorbenen Künstlers Werner Tübke, in Leipzig zu besuchen.

Nach einer entspannten Zugreise traf der Kirchenvorstand im ehemaligen Wohnhaus und Atelier des Künstlers in Leipzig ein. Wir wurden herzlich von Frau Tübke begrüßt, die uns dann durch die Stiftung und Ausstellung ihres verstorbenen Mannes führte.

Frau Tübke fühlt sich mit unserer Kirchengemeinde sehr verbunden, nicht zuletzt durch den großartigen Altar, den Werner Tübke im Auftrag für unsere Kirche gemalt hat.

Beim gemeinsamen Mittagessen mit Frau Tübke wurde durch sie noch manche Ankedote über das Leben und Wirken ihres Mannes zu Gehör gebracht, bevor sie sich mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen verabschiedete.
Text und Bilder: Michael Habich
"Was das Herz begehrt"
Einmal monatlich (jeweils am 2. Mittwoch im Monat um 20 Uhr) sind alle ins PfarrGemeindeHaus (PGH) eingeladen,
in gemütlicher Atmosphäre bei Knabberei und Getränken einen Kinofilm auf Großbildleinwand anzuschauen.Die ersten Filme, die Michael
Habich und Rolf Sanders zeigten waren super!
Aufgrund der positiven Resonanz freuen wir uns, dass wir die Veranstaltungsreihe fortsetzen können. Der Eintritt zu den folgenden Veranstaltungen bleibt weiterhin kostenlos.
Herzliche Grüße, Rolf Sanders und Michael Habich.
Den nächsten Film finden Sie hier und hier sehen Sie das Jahresprogramm
Kirchensanierung weitet sich aus
LANDESKIRCHLICHE BAUDIREKTORIN EILHARDT-BRAUNE IN DEN RUHESTAND VERABSCHIEDET

Bei ersten frostigen Temperaturen im November hat der Kirchenvorstand (KV) seine Baubegehung in und um die Kirche mit unserem leitenden Ingenieur Constantin Anastasiou und der landeskirchlichen Baudirektorin Eva-Maria Eilhardt-Braune durchgeführt. Nicht nur die Temperaturen, auch die Nachrich-en, die Herr Anastasiou dem KV zu überbringen hatte, konnten einen frösteln lassen.
Die Schäden am Außenmauerwerk sind erheblich größer als bisher angenommen. Durch das Baugerüst, das eigentlich für die Bohr- und Ankerarbeiten rund um die Kirche aufgestellt worden war, konnte das Ausmaß der in Mitleidenschaft geratenen Bereiche bemerkt werden. Die Fugen im gesamten Außenmauerbereich der Kirche müssen saniert, das heißt herausgenommen und ersetzt werden. Auch Teile des Mauerwerks selbst sind dabei auszutauschen. Das Problem ist, dass bei den letzten Verfugungen in den 70er, 80er und auch 90er Jahren Zement verwendet wurde. Er ist zum einen zu hart - härter als das Mauerwerk - so dass es zu Rissbildungen und Abplatzungen gekommen ist. Zudem reagiert der Zement mit dem Gipsmörtel, der sich in den historischen Bereichen des Mauerwerks befindet, was die Schadensbildung beschleunigt. Feuchtigkeit dringt ein und befördert eine erneute Ausbreitung des echten Hausschwamms im Dachbereich. Diesen Domino-Effekt gilt es schnellstmöglich zu unterbrechen. Zur Neuverfugung wird ein gipsverträglicher Mörtel verwendet, der von einer Fachfirma (Fa. Lensing aus Hannover) eingearbeitet wird. Doch die Mauerarbeiten müssen nun wegen der winterlichen Temperaturen zunächst ruhen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass der rechte Eckpfeiler an der Apothekenseite (zur Goslarschen Straße zeigend), in einem desolaten Zustand ist.Versuche, ihn durch Verpressung zu stabilisieren waren wegen des Kerns aus losem Sand nicht zielführend. Ab März muss er zu zweidritteln abgetragen und unter Verwendung des alten Gesteins wieder aufgebaut werden. Die Planungen dafür laufen.

Foto:Kirchengemeinde
STATISCHE SANIERUNG KOMMT VORAN
Die statische Sanierung, die mit der Beseitigung des echten Hausschwamms im Dachbereich verbunden ist, macht gute Fortschritte. Bis Ende des Jahres ist der gesamte Bereich direkt oberhalb des neugotischen Gewölbes mit allen Mauerauflagepunkten saniert und gesichert. Anschließend wird der mittel-hohe Dachbereich in Angriff genommen. Leider sind die Schäden durch eingedrungene Feuchtigkeit durch das undichte Dach enorm. Die Mehrarbeiten sind der Landes-irche bereits gemeldet.
WIEDEREINWEIHUNG WEIHNACHTEN 2013
Die zusammengestellten Mehrarbeiten belaufen sich auf ein Kostenvolumen von ca. 1.000.000,- ?, die die Landeskirche finanzieren wird. Wir können dafür sehr dankbar sein. Allerdings verzögert sich - wegen des dafür neu aufgestellten Finanzierungsabschnittes - die mögliche Wiedereröffnung von St. Salvatoris. Die jetzigen Planungen besagen, dass wir spätestens Weihnachten 2013 wieder in unserer Kirche Gottesdienst feiern können.
St.-Salvatoris-Ensemble in Frankreich bejubelt
Auf seiner ersten Konzertreise begeisterte das St.-Salvatoris-Ensemble die Konzertbesucher in Frankreich. Das Konzert in der Klosterruine der Abtei von Boschaud in Villars und der herzlche Empfang durch Bürgermeister und Kulturreferentin waren Ausdruck gelebter Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland.
Auf Einladung aus dem Kreis der Mitsänger/Mitsängerinnen, sowie des Bürgermeisters und der Kulturreferentin der Kreisstadt Périgueux war das St.-Salvatoris-Ensemble mit Ehepartnern und Lebensgefährten eine Woche in La Chapelle-Faucher, einem kleinen Dörfchen in der Nähe von Perigueux im schönen Périgord in Südfrankreich.
Eine herrlich restaurierte alte Wassermühle am Flüsschen Cóle war Domizil für eine Woche, geprägt von Proben, Ausflügen nach Bordeilles, Brantóme, Perigueux, einer Kanufahrt auf der Dronne und natürlich dem Höhepunkt der Reise: einem Konzert in der Klosterruine der Abtei von Boschaud in Villars aus dem 12. Jahrhundert.
Das Konzert war sehr gut besucht und das Ensemble sang bei untergehender Sonne und sehr warmen Temperaturen Abendlieder, Volkslieder und geistliche Werke für das überwiegend französische Publikum. Stehende Ovationen und Zugabe-Rufe machten den Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis, das mit einem Fest in der Wassermühle mit den französischen Gastgebern, dem Bürgermeister und der Kultureferentin zu Ende ging.
Einen Mitschnitt des Konzertes in der Klosterruine der Abtei von Boschaud in Villars können Sie hier sehen.
Ein fröhliches Gemeindefest

Eine Fröhliche Gemeinde feierte am Sonntag, den 26.06.2011 ein fröhliches Gemeindefest. Gerade rechtzeitig hatte der Dauerregen seine Kampagne eingestellt.(Artikel der GZ dazu).
Nach einem Gottesdienst im Garten des PGH, bei dem Pastor Christian Kühne-Neumann wieder alle Register zog und es verstande, die Gottesdienstbesucher auf das anschließende Fest einzustimmen, begann das -ja, es war ein Familienfest!Aber sehen Sie selbst in unserer Bildergalerie
TermineVeranstaltungenGedanken
Alles, was Sie hier nicht lesen können, finden Sie in unserem Gemeindebrief
Jetzt kommt Farbe hinein
SANIERUNG IST IN VOLLEM GANG. INNENGESTALTUNG BESCHÄFTIGT DEN KIRCHENVORSTAND
Es kommt der Herbst der Entscheidungen. Im Rahmen der großen Baubegehung am 28. Juli mit der Landeskirchlichen Baudirektorin Eva-Maria Eilhardt-Braune und unserem Bauingenieur Constantin Anastasiou sind die Baufortschritte mit Zufriedenheit wahrgenommen und auch erste Entscheidungen für die weitere Innengestaltung der Kirche getroffen worden. Bereits im Zusammenhang mit dem Tübke-Altar sind 1994 in verschiedenen Bereichen der Kirche Farbproben genommen worden, die eine Aussage über die ursprüngliche Gestaltung der Kirche ermöglichen sollten. Nach dem Befund von Restaurator Wolfram Kummer sind daraufhin Säulen und Teile des Gewölbes im Altarbereich probeweise gestrichen worden - Grün-, Rosa, Ocker und Blautöne herrschen vor. Die Farben finden sich im Altarbild wieder. Ein für die Baubegehung eigens angebrachter Alternativ-Anstrich in Grautönen fand bei allen Beteiligten keine Akzeptanz. Zurzeit wird die Variante mit grünen Säulen, farbigem Gewölbe und hellen Wandflächen als historische Grundlage seitens der Denkmalpflege favorisiert. Der Kirchenvorstand (KV) stellt sich dabei noch eine Nuancierung der einzelnen Farbtöne vor. Insgesamt steht aber fest: Es kommt Farbe in die Kirche.

Foto:Kirchengemeinde
Elektrik und Beleuchtung sind zu erneuern
Eine Überprüfung der Kirchenelektrik hat die dringend erforderliche Erneuerung herausgestellt, was auch den Austausch der Leuchten beinhaltet. Die Kosten dafür sind von der Gemeinde zu tragen. Der KV hat sich dafür ausgesprochen , die alten Beleuchtungspunkte beizubehalten und sich für eine der günstigeren Vorschläge entschieden. Die neuen Leuchten werden den Kirchenraum heller ausleuchten und auch das (dann sanierte) Gewölbe anstrahlen. Die Kosten sind noch nicht endgültig zusammengestellt. Wir rechnen derzeit mit einem Gesamtbetrag von 40.000,- ?, den unsere Gemeinde aufzubringen hat. Ein Teil des "Freiwilligen Kirchgeldes" dieses Jahres soll diesem Zweck zugutekommen. Ein neues Spendenprojekt steht also an. Aktuell erfolgt nach dem Ausbau aller Seitenschiffbänke die komplette Inneneinrüstung für die Bohr- und Ankerarbeiten und die Vorbereitung der anschließenden Innensanierung.
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Aussensanierung nimmt Gestalt an
Die parallel verlaufende Außensa-nierung liegt voll im Plan und nimmt immer konkretere Gestalt an. Es ist erstaunlich, was die Steinmetze aus den angelieferten Sandsteinquadern kunstvoll schaffen. Die Kirchenfenster zur Apothekenseite stehen vor der Vollendung, das Portal ist bereits fertig. Die Sanierung der Nordfassade bleibt eine große Aufgabe. Im Dachbereich ist ein erster Abschluss gefunden: Die statische Sanierung im Nordteil ist fertig. Eine imposante Konstruktion verhindert nun das Auseinanderdriften. 40% sind aber noch ungesichert. An den Übergängen weist die Kupfereindeckung acht Leckagen auf, die nun repariert werden müssen.
Kirchenschließung bis mindestens Ende 2013
Die Sanierungen bergen nicht vorhersehbare Zusatzarbeiten, die unseren Zeitplan nach hinten hinausziehen. Uns ist dabei wichtig, jetzt langfristig beständig, fachlich korrekt und finanziell solide zu arbeiten - der Faktor Zeit ordnet sich diesen Kriterien unter. Vor Ende 2013 wird die St.-Salvatoris-Kirche nicht wiedereröffnet werden können. Das erfordert von uns allen Geduld und Phantasie in der Gestaltung des Gemeindelebens.




Nicht zuletzt bleibt uns Superintendent Volkmar Keil im Gedächtnis 











