Seien Sie neugierig auf die Reichtümer der anderen. Und bei allem, was uns dabei fremd und vielleicht auch
befremdlich ist, vergessen wir nicht, dass wir alle von Gott geschaffen sind, um miteinander diese eine Erde zu bewohnen.
Barbara Manterfeld-Wormit, Berlin, ist Sprecherin der ARD-Sendung „Das Wort zum Sonntag“
Obwohl uns die Sonne in diesem Herbst mit viel wärmenden Son-nenstrahlen verwöhnt hat und wir oft gar nicht glauben wollten, welchen
Monat wir schreiben, beginnt nun mit dem 1. Advent das neue Kirchenjahr. Vier Sonntage im Advent stimmen uns ein und beleuchten uns den Weg
bis Weihnachten.
Fast alle Völker feierten um diese Zeit Feste für ihre Götter oder die Wintersonnenwende. Christen feiern die Geburt Jesu in der Nacht
vom Heiligen Abend auf den 1. Weihnachtstag. Auch um das Weihnachtsfest gibt es viele unterschiedliche Bräuche und Traditionen. In einigen
Ländern werden Stechpalmenzweige und Misteln aufgehängt, andere schmücken einen Weihnachtsbaum. - In den Niederlanden bekommen die Kinder schon
am 6. Dezember ihre Geschenke. - In Spanien, Italien und Russland feiert man das Weihnachtsfest erst am 6.Januar. - In Spanien bringen die
heiligen drei Könige die Geschenke, in Italien die Hexe Befana und in Russland Babuschka und Väterchen Frost. Santa Claus, Père Nöel,
der Weihnachtsmann, das Christkind und der heilige Nikolaus sind ebenfalls Überbringer von Geschenken. - In einigen Ländern feiert man laut,
fröhlich und ausgelassen in Lokalen mit vielen Freunden und Bekannten, in anderen Ländern lieber besinnlich und ruhig im Kreise der Familie.
Für viele darf auch ein Gang in die Kirche nicht fehlen. Ebenso hat jedes Land besondere Spezialitäten, die das Weihnachtsfest zu
einem kulinarischen Erlebnis werden lassen: Truthahn und Plumpudding, Schinken und Pfefferkuchen, Stockfisch, Mandelsuppe, Reisgrütze mit
Zimt und Zucker, Piroggen, Karpfen, Panettone, Gänsebraten, Knödel und Bratäpfel. In Polen legt man an die Tafel immer ein Gedeck mehr, um
den „unerwarteten Gast“ einen Platz anbieten zu können.
Dieser Gast kommt als kleines, verletzliches Menschenkind auf die Erde und ist das Wichtigste an Weihnachten. Wenn wir das nicht vergessen
und diesem Kind auch einen Platz in unserem Herzen einräumen, dann können wir mit Schlemmereien und Geschenken Weihnachten feiern.
Der eigentliche Grund dieses Festes ist die Geburt Jesu, Gottes Sohn, der auf die Erde gekommen ist, um uns zu erlösen. Er lässt uns Gäste
sein an seiner Krippe. Und der leere Platz an unserer Tafel lädt Christus ein, Gast bei uns zu werden. Erwarten wir ihn mit Freude, Hoffnung
und Glauben. Ihnen allen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und ein gesegnetes, neues Jahr.
Seit Januar diesen Jahres ist das Taizé-Team unterwegs gewesen und war in unterschiedlichen Gemeinden mit dem Taizé-Gebet zu Gast.
Gastgeber in diesem Jahr waren: Im Januar die ev.-meth. Christuskirche, im Februar die kath. St. Nikolaus Kirche, im März die Pfingstgemeinde,
im April die Friedhofskapelle der St. Salvatorisgemeinde, im Mai die ESG, im Juni die Dorfkirche in Buntenbock, im August die Marktkirche zum
Heiligen Geist, im September die ESG im Rahmen des Oberharzer Kirchenfestes und das Kloster Isenhagen, im Oktober die St. Nikolai Kirche
in Altenau und im November die Stabkirche in Hahnenklee. Wir danken allen Gemeinden für die freundliche Aufnahme.
Gesegnet sei die heilige Nacht, die uns das Licht der Welt gebracht! -
Wohl unterm lieben Himmelszelt die Hirten lagen auf dem Feld. -
Ein Engel Gottes, licht und klar, mit seinem Gruß tritt auf sie dar. -
Vor Angst sie decken ihr Angesicht, da spricht der Engel: "Fürcht' euch nicht!" -
"Ich verkünd euch große Freud: Der Heiland ist geboren heut." -
Da gehn die Hirten hin in Eil, zu schaun mit Augen das ewig Heil; -
zu singen dem süßen Gast Willkomm, zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. -
Bald kommen auch gezogen fern die heilgen drei König' mit ihrem Stern. -
Sie knien vor dem Kindlein hold, schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold. -
Vom Himmel hoch der Engel Heer frohlocket: "Gott in der Höh sei Ehr!"
Eduard Mörike
Waldweihnachts-Wochenende
Auch in diesem Jahr gibt es am dritten Adventswochenende wieder unsere traditionelle Waldweihnacht. Wir wollen zusammen backen, kreativ sein,
singen, Geschichten hören, einen Gottesdienst feiern und, wenn das Wetter mitspielt, Rodeln, Schneemannbauen und den Wald unsicher machen. -
Also, schnell anmelden und einen der beliebten Plätze ergattern! Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches, buntes Wochenende mit euch! Das
Wochenende ist die Gelegenheit für die jüngsten Teilnehmenden auch mal ohne Eltern wegzufahren und die Evangelische Jugend kennen zu lernen. -
Ort: Stiftshütte Oberschulenberg - Altersgruppe: 6-9 Jahre – Termin: 9.– 11.12.2011 - Kosten: 30, - € - Anmeldung und weitere Informationen
bei Diakonin Annika Immisch im Ev. Jugenddienst Tel.: 0 53 23 / 57 85 E-Mail: ejd-oberharz@gmx.de
Heilige Barbara - Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
18.02. - 10:00 Uhr - Bergdankfest
Ökumenisc her Gottesdienst -- Pn. Siuts,P.Chr.Kühne-Neumann,P.Nalepa
9.30 Uhr Umzug ab Kaiser-Wilh.-Schacht
Marktkirche zum Heiligen Geist
19.02. - 10:00 Uhr - Estomihi
Gottesdienst -- P. Chr.Kühne-Neumann
Kapelle
26.02. - 10:00 Uhr - Invocavit
Gottesdienst -- Präd.G.Peikert
Kapelle
Geschlossen
Voraussichtlich bis Ende 2013 bleibt unsere Kirche wegen Restaurierungsarbeiten
geschlossen. Auch eine Besichtigung des Tübke-Altarbildes ist in dieser Zeit nicht möglich. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Gottesdienste und
kirchliche Amtshand- lungen finden bis auf Weiteres in unserem schönen Friedhofskapellchen statt.
Es wird in den nächsten einhundert Jahren sicher nicht wieder vorkom-men, dass ein Papst sich so nah an Clausthal-Zellerfeld aufhält. Also fand sich
eine ökumenische Gruppe von Christen aus der St.- Nikolaus- und der St.-Salvatoris-Gemeinde, die dieses Ereignis miterleben wollte. Nicht zuletzt aus
dem Grund, Ökumene auch vor dem Papst zu demonstrieren und zu hören, was der Papst zum Thema Ökumene zu sagen hat.
Foto: Michael Habich
Eine Vesper ist ein Abendgebet, das traditionell um 18 Uhr beginnt. Ort dieser Andacht: die kleine Wallfahrtskirche in Etzelsbach, in der Nähe von
Worbis. Für uns begann sie bereits am Vormittag mit der Fahrt zum Bus ab Osterode hin zur vollgesperrten A 38, die als Busparkplatz eingerichtet war.
Instruktionen erfolgten bereits im Bus, wie der Weg zum Wallfahrtsort zu erwandern war. Also mussten wir uns einprägen, welche Nummer der Parkplatz
hatte, welchen Namen der Weg, welche Abzweigungen zu beachten waren, wo man genau auf dem Pilgerfeld ankommen musste. Wir folgten dem Weg der heiligen
Barbara (sehr passend, denn Barbara ist die Schutzheilige der Bergleute). - Es waren Stunden mit viel Ruhe und Besinnung, wie man es gerne öfter im
Alltag erleben möchte. - Zurück bleiben beeindruckende Bilder und Gedanken, die sicher noch weit in unseren Alltag hineinreichen werden.
Maria Sladek (St. Nikolaus) - Michael Habich (St. Salvatoris)
Schmücke dich oh liebe Seele
Johann Sebastian Bach's Choral beim Abendmahl auf dem Erfurter Domplatz. Musik wie eine ergreifende Predigt. Das wird mir in Erinnerung
bleiben.(HM)
Abendgebet
Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Augen zu.Vater, lass die Augen dein über meinem Bette sein.
Hab ich Unrecht heut getan, sieh es, lieber Gott, nicht an; deine Gnad und Jesu Blut machen allen Schaden gut.
Alle, die mir sind verwandt Gott, lass ruhn in deiner Hand, alle Menschen, groß und klein sollen dir befohlen sein.
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Winternacht
Wie ist so herrlich die Winternacht Es glänzt der Mond in voller Pracht Mit den silbernen Sternen am Himmelszelt. -
Es zieht der Frost durch Wald und Feld Und überspinnet jedes Reis Und alle Halme silberweiß. -
Er hauchet über dem See, und im Nu, Noch eh' wir's denken, friert er zu. -
So hat der Winter auch unser gedacht Und über Nacht uns Freude gebracht. Nun wollen wir auch dem Winter nicht grollen Und ihm auch Lieder des Dankes zollen.
Hoffmann von Fallersleben
St.-Salvatoris-Ensemble
Musikalische Botschafter in Frankreich
Ausschnitt aus dem Konzert (Lifemitschnitt) des St.-Salvatoris-Ensembles in Frankreich
Weihnachten
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit. Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle schöne Blumen der Vergangenheit. -
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise, und das alte Lied von Gott und Christ bebt durch Seelen und verkündet leise, dass die kleinste Welt die größte ist.
Joachim Ringelnatz
Weltgebetstag 2012
Frauen aller Konfesionen laden ein
Freitag, 2. März 2012, 19.00 Uhr, Methodistische Gemeinde, Seilerstr. - Die Weltgebetstagsordnung kommt in diesem Jahr aus Malaysia.