St.-Salvatoris-Kirche
Kindertagesstätte An den Eschenbacher Teichen
Leiterin: Corinna Schlüter
6 Erzieherinnen, 2 Kinderpflegerinnen, 1 Heilpädagogin, 1 Diätassistentin und 2 Reinigungskräfte
setzen den Leitspruch unseres Kindergartens um:
Gemeinsam spielen mit Kopf, Herz und Hand
Monica Yaramanci geht in den Ruhestand - Corinna Schlüter ist schon da
Ende Juli beende ich meine Dienstzeit im Kindergarten unserer Gemeinde, denn dann beginnt die Ruhephase meiner Altersteilzeit. 14 Jahre lang konnte ich das Kindergartenleben gemeinsam mit meinen Kolleginnen gestalten und weiterentwickeln, konnte viele Erfahrungen sammeln und vor allen Dingen das Zusammensein mit den Kindern genießen. Ab 01.August wird Corinna Schlüter, die bisher die Mondgruppe geleitet hat, unsren Kindergarten leiten. Das Team und die Kirchengemeinde freuen sich sehr, sie für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewonnen zu haben...Lesen Sie hier weiter.
Unser Betreuungsangebot
- 1 Krippengruppe - vormittags-und red.ganztags (15 Plätze für Kinder von 6 Monaten bis 3. Lebensjahr)
- 1 Integrationsgruppe - vormittags (18 Plätze für Kinder vom 3. bis 6. Lebensjahr,davon bis zu 4 Plätze für Kinder mit Behinderungen)
- 1 Regelgruppe - vormittags und red. ganztags (25 Plätze für Kinder vom 3.bis 6. Lebensjahr,davon 10 Plätze für eine reduzierte Ganztagsbetreuung)
Hat Jesus gelacht?
"Hat Jesus auch mal gelacht?" fragt mich eines unserer Kindergartenkinder. Ich bin sprach- und ratlos zugleich. Und wie so oft bringt mich auch diese Kinderfrage zum Nachdenken...
Ja, da wird im Neuen Testament von der Frohen Botschaft erzählt und dass Jesus vielen Menschen Freude brachte. Nur lachen- nein, lachen tut er nicht. Und doch zeigte Jesus einen tiefgründigen, hintersinnigen Humor. Er war ein guter Erzähler, er erzählte kurze, knappe Geschichten - Gleichnisse. Gleichnisse nehmen die Lebenswirklichkeit der Zuhörenden auf und verfremden sie im Erzählen. Sie übertreiben und haben eine verblüffende Pointe. Dadurch geben sie den Zuhörenden die Möglichkeit der Distanzierung, die zu neuer (Selbst-) Erkenntnis führt. In dieser Form sind Gleichnisse nicht weit entfernt von den Stilmerkmalen eines guten Witzes. Jesus hat mit diesen Geschichten Menschen zum Staunen und Lachen gebracht.
Man denke nur an dieses Gleichnis:
Da hat ein Hirte 100 Schafe. Eines geht verloren. Der Hirte sucht es, findet es, bringt es zurück zur Herde und feiert ein Fest für das verlorene Schaf. Ganz schön durchgeknallt, der Hirte, oder? Ein Fest für ein Schaf... wo er doch so viele hat. Hundert, da könnte er doch dieses eine verlorene Schaf... Na ja, das tut er eben nicht. Paradox erscheint diese Geschichte, verrückt, zum Lachen! - Wenn wir uns diese Geschichte vor Augen führen, merkt man plötzlich die Aktualität und Weisheit dieses Gleichnisses. Wie die hundert Schafe so leben wir Menschen nicht allein, sondern in Gemeinschaft. Meist gibt es jemanden, der uns achtet und auf uns achtet- wie der Hirte auf seine Herde. Und es kann passieren, dass wir verloren gehen, uns verirren oder einfach aufbrechen um Neues zu entdecken. Der Hirte sucht und findet sein Schaf, ganz selbstverständlich und verantwortlich.
So ist Gott, sagt Jesus. Du kannst dich auf ihn verlassen. Ist das nicht ein Grund zur Freude, zum Staunen und Lachen?
Monika Yaramanci
Drei Kernaussagen sollen unsere Arbeit prägen:
- Jeder Mensch ist ein einmaliges Geschöpf Gottes.
Jedes Leben ist von Gott geschenkt. Die Würde und der Wert eines Menschen sind urabhängig von seiner Herkunft seinem Können oder seinen Leistungen. Ein Mensch wird als einmaliges Geschöpf geachtet, indem er mit seinen Gaben, Fähigkeiten und Bedürfnissen in allen Phasen seines Lebens akzeptiert und gefördert wird.
- Der Mensch wird von Gott angenommen mit allen Stärken und Schwächen.
Gottes Liebe hat immer Bestand, auch wenn der Mensch Fehler end Schwächen zeigt, Widersprüche und Schuld erfährt. Der Mensch wird durch Gottes Liebe ermutig, sein Leben immer wieder neu zu gestalten.
- Gott lädt Menschen ein, ihm zu vertrauen.
Vertrauen auf Gott befähigt Mensch zu gegenseitiger Achtung, zu Gemeinschaft und zur Bewahrung der Schöpfung. Sie werden bestärkt, ihr Leben vor Gott und ihren Mitmenschen zu verantworten.
Wie soll die religionspädagogische Arbeit aussehen?"
- Unser Team hat Freude an der Arbeit mit Ihren Kindern -
Religiöse Erziehung knüpfte an den Erfahrungen der Kinder an und zeigt auf, dass diese Erfahrungen auch für religiöse Deutungen offen sind. So können Bezüge hergestellt werden zwischen den Geschichten der Bibel und den Fragen, Konflikten, Lebenssituationen der Kinder. Es ist wichtig, auch die Alltagserfahrungen in eine Beziehung zu Gott zu stellen.
Symbole, kindgerechte Rituale, Feste und Gottesdienste geben dem einzelnen Sicherheit und stellen einen sozialen Zusammenhang her. Das bedeutet Mittel zu nutzen, an denen Kinder Freude und Interesse haben: Puppen- und Rollenspiele, Lieder, Umweltgeschichten, biblische Geschichten, Gebete, Bilderbücher, Dias, Gestalten und Malen, Beobachtungen in der Natur, Gespräche, das Aufgreifen konkreter Situationen in der Gruppe und auch das Vertrautmachen mit dem Raum Kirche und das Mitgestalten von Festen und Gottesdiensten.
Hier sehen Sie den Kindergarten bei Google
Die religionspädagogische Arbeit im Kindergarten sollte die christliche Erziehung im Elternhaus ergänzen. Vielen Eltern jedoch sind Kirche und christliche Traditionen fremd geworden. Daher ist es um so wichtiger, Eltern und Kinder durch religionspädagogische Angebote zu ermutigen, sich mit Glaubensfragen auseinanderzusetzen.
Die Art und Form des gemeinsamen Lebens im Alltag prägt die Kinder am nachhaltigsten. Durch das Verhalten der Mitarbeiterinnen untereinander und zu den Kindern wird eine Atmosphäre des Zusammenlebens geschaffen, die christliche Werte spüren lässt (Vertrauen, Geborgenheit......).
Hände wie deine, wie du sein Gesicht, und blickt er dich an, dann erkennst du ihn nicht. Viel später fällt dir ein: Das kann ein Engel, wirklich ein Engel gewesen sein. Hände wie deine, wie du sein Gesicht, und er kommt von Gott, und du weisst es noch nicht und wirst nie sicher sein. Das kann ein Engel, wirklich ein Engel gewesen sein!
Diese Ziele sind uns wichtig
- In ersten Ansätzen die Kinder mit elementaren Aussagen der christlichen Botschaft bekannt und verständlich zu machen.
- Aufgeschlossenheit und Lernbereitschaft für Sinnfragen wachzuhalten und zu fördern (Fragen nach Ursprung und Ziel, Gut und Böse, Leben und Tod, Furcht und Vertrauen....).
- Dem Kind ein Gottesbild zu vermitteln, dass nicht nur während der Kindheit glaubwürdig ist, sondern echte Lebenshilfe bietet.
- Dem Kind eine Orientierungshilfe anzubieten, so dass es offen bleibt in der Auseinandersetzung mit Glaubensfragen.
- Den Inhalt und Gestaltung kirchliche Feste bewusst zu machen und zu erleben.
